HOCHZEITSKOLUMNE: 10 FAKTEN ÜBER UNS UND UNSERE HOCHZEIT

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Heute möchte ich endlich mit meiner versprochenen Hochzeitskolumne beginnen, denn genau in vier Monaten ist es soweit: Wir heiraten! Hier und da habe ich ja bereits unsere Hochzeit erwähnt, aber bisher kaum konkrete Dinge genannt. Mit den folgenden 10 Fakten über meinen zukünftigen Mann Manuel und mich sowie über unsere Verlobung und die bevorstehende Hochzeit möchte ich euch einen kleinen, privaten Einblick gewähren. Da ich dies sonst weder hier noch auf meinen Social Media-Kanälen mache, hoffe ich, dass euch diese persönlichen Informationen gefallen. In den kommenden Hochzeitskolumnen, die für die nächsten Wochen und Monate geplant sind, wird es dann auch um Themen wie die Organisation, Hochzeitsoutfits, Deko und vieles mehr gehen, ihr dürft euch also auf einigen Wedding Content freuen.

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1. Trotz “Liebe auf den ersten Blick” kamen wir erst drei Jahre später zusammen

Am 2. Februar sind wir sieben Jahre ein Paar, getroffen haben wir uns aber schon drei Jahre zuvor. Damals lernten wir uns über meinen EX-Freund kennen und waren beide vergeben. Mir gefiel Manuel direkt auf den ersten Blick und auch ihm ging es so mit mir. Verraten konnten wir uns das aber erst einige Jahre später, als wir uns mittlerweile als Singles wiedertrafen. In dem Club, in dem er zu der Zeit als DJ auflegte, liefen wir uns zufällig über den Weg. Dort unterhielten wir uns das erste Mal richtig miteinander und waren direkt auf einer Wellenlänge. Nach seinem Feierabend saßen wir noch bis halb zehn am Morgen zusammen und verabredeten uns direkt für den Abend wieder. Langer Rede kurzer Sinn: Etwa eine Woche später kamen wir zusammen.

2. Ohne Manuel würde es SARAHVONH nicht geben

Also wir zusammen kamen und ein Jahr später in unsere erste gemeinsame Wohnung zogen, war mein Plan noch, Humanmedizin zu studieren. In der Wartezeit auf einen Studienplatz, in der ich eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten machte, lud ich mir Instagram runter. Dort postete ich damals meine Outfits getragen oder als Flatlays. Die vielen Follower, die mich dort fragten, ob ich auch einen Blog führen, brachten Manu auf eine Idee. Als passionierter Fotograf und gelernter Mediengestalter überredete er mich, mit dem Bloggen zu beginnen. Gesagt, getan: An einem sonnigen Wintertag machten wir die ersten Outfitbilder für SARAHVONH und riefen am 5. Januar 2014 diesen Blog ins Leben. Damals hätte ich noch nicht gedacht, dass dies der Startschuss für eine völlige andere berufliche Karriere und ein gänzlich anderes Studium werden würde.

3. Eigentlich wollten wir beide nie heiraten

Sowohl für meinen Verlobten Manu als auch für mich war eine Hochzeit absolut kein Thema. Erst im Laufe unserer Beziehung wurde eine Hochzeit zu einem Wunsch, der weiter und weiter wuchs. Laut Manu habe ich das angeblich ab unserem vierten Beziehungsjahr mehr oder weniger beiläufig immer wieder fallen lassen. Nach fünfeinhalb Jahren hat er dann doch um meine Hand angehalten, worüber ich nicht glücklicher hätte sein können. Und jetzt wo die Hochzeit so kurz bevor steht, werden tatsächlich auch Themen wie Hauskauf oder Nachwuchs immer realistischer, ebenfalls Dinge, die noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen wären.

4. Den Heiratsantrag bekam ich drei Tage früher, als eigentlich geplant

Eigentlich wollte Manuel mir auf Kreta an meinem Geburtstag am 10. September den Antrag machen. Bereits vorm Urlaub hatte er heimlich meine Eltern darüber informiert. Das Dilemma ging dann jedoch bereits zuhause beim Kofferpacken los, denn dort hätte ich um ein Haar den Ring zwischen seinen Sachen entdeckt. Auch im Urlaub, wo er den Ring im Kleiderschrank versteckt hatte, war ich mehrmals unbewusst kurz davor, seinen Plan zu enttarnen. Weil Manuel das nicht riskieren wollte, fragte er mich kurzer Hand schon am 7. September 2016 und ich fiel aus allen Wolken – von all den beinahe Entdeckungen hatte ich nämlich gar nichts bemerkt.

5. Der Abend unserer Verlobung endete alles andere als romantisch

Nach dem Dinner in unserem Hotel, dem Sensimar Minos Palace, gingen wir noch auf den Steinterrassen direkt am Meer spazieren, wo Manuel mir auch den Antrag machte, auf den ich ziemlich tränenreich geantwortet habe. Um den Moment noch etwas zu genießen, setzen wir uns noch eine Weile ans Meer, wo wir von einer riesigen Mückenhorde angegriffen wurden. Überglücklich, aber mit jeweils fast zwanzig Mückenstichen kehrten wir danach aufs Hotelzimmer zurück. Da ich immer sehr stark auf Insektenstiche reagiere, sah ich danach aus wie ein Streuselkuchen. Während ich meine Eltern und meine beste Freundin und Treuzeugin anrief und sie über die Verlobung informierte, musste ich meine Stiche mit Cola und Fanta Dosen aus der Minibar kühlen, weil der Juckreiz kaum auszuhalten war. Nicht unbedingt ein romantischer Ausklang dieses Abends, aber alle Mal ein unvergesslicher.

6. Mit unserer Hochzeitsplanung habe ich einen Tag nach dem Heiratsantrag begonnen

Vom ehemaligen Hochzeitsmuffel zur euphorischen Bride to be – so könnte man meine Wandlung am besten beschreiben. Voller Vorfreude rief ich bereits am nächsten Tag in meiner Traumhochzeitslocation an und war schnell ernüchtert, denn für das Jahr 2017 war sie bereits komplett ausgebucht. Aufgrund dessen entschieden wir uns für eine Hochzeit in diesem Jahr, denn Abstriche bei der Location zu machen, kam für mich auf keinen Fall in Frage. Im Nachhinein sind die mehr als 16 Monate seit unserer Verlobung jedoch sehr schnell vergangen und ich konnte in Ruhe bereits 95% sehr Hochzeit organisieren. Mir ist es wirklich ein Rätsel, wie das alles andere in nur wenigen Monaten schaffen.

7. Der Kauf meines Brautkleides endete mit einem echten Disaster

Mein Brautkleidkauf, den ich schon letztes Jahr im Juni gestartet habe, begann zunächst sehr positiv. Mit sehr, sehr genauen Vorstellungen ging ich in ein Brautmodengeschäft in unserer Nähe und sah dort auf einer Puppe direkt mein Traumkleid. Dieses probierte ich zusammen mit zwei weiteren Modellen an und entschied mich noch vor Ort direkt für mein Kleid. Da es an den Ärmeln bereits etwas aufgeraut war, sollte ein neues Kleid für mich bestellt werden. Als ich dieses vier Monate später abholen wollte dann der Schock: mein Brautkleid war in der falschen Farbe bestellt worden. Zum Glück war ich sehr früh dran, sodass eine Neubestellung kein Problem war. Nächste Woche kann ich mein Kleid endlich zur Änderung geben, da es nur gekürzt werden muss und dann endlich einen Haken hinter den Brautkleidkauf machen.

8. Wir werden nicht kirchlich heiraten, sondern eine freie Trauzeremonie haben

Mein künftiger Mann ist nicht mehr in der Kirche und ich nicht mal getauft. Da wir nicht nur eine standesamtliche Trauung möchten, sondern auch eine persönliche und individuelle Trauzeremonie, haben wir uns zusätzlich für eine freie Trauung entschieden. Während wir am Vormittag ausschließlich mit Familie und Trauzeugen zum Standesamt gehen, können wir so am späten Nachmittag mit all unseren Gästen noch einmal ganz romantisch und emotional unseren Bund fürs Leben besiegeln.

9. Durch die Hochzeitsvorbereitungen hat sich mein Perfektionismus noch verschlimmert

In vielen Belangen bin ich extrem perfektionistisch, was mich hin und wieder sehr behindert. Im Rahmen der Hochzeitsvorbereitungen hat sich dies nochmal verstärkt. Da ich bis ins kleinste Detail von wirklich allem eine genaue Vorstellung habe, mache ich mir sehr große Mühe dabei, jedes noch so kleine Kleinigkeit auszuwählen. Von der Live-Sängerin bei der Trauung über die Dekoration bis hin zu den Einladungskarten – alles soll genauso sein, wie ich oder wir es uns wünschen. Ein paar Anhaltspunkte, wie unsere Hochzeit, mein Kleid und die Blumendeko aussehen werden,
findet ihr auf meinen Pinterest-Boards zum Thema.

10. Wir heiraten aus einem ganz bestimmten Grund im Mai

Apropos Perfektionismus: Weil ich im Brautstrauß und der Blumendeko neben Eukalyptus und Schleierkraut unbedingt auch Pfingstrosen haben möchte, kam nur eine Hochzeit im Mai oder Juni in Anfrage. Jetzt hoffe ich, dass es am 26. Mai wirklich Pfingstrosen geben wird und ich mein Lieblingsblumen (und denen von Blair Waldorf) vor den Altar treten kann. Perfektionistisch wie ich bin, habe ich aber natürlich auch schon einen Plan B und Alternativen ausgewählt. Sollte es wider Erwarten kein Pfingstrosen geben, kommen Ranunkeln oder Bauernrosen zum Einsatz.

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sarahvonh

Sarah von Heugel ist die Gründerin und Autorin des Modeblogs SARAHVONH. Neben ihrer Selbstständigkeit als Modebloggerin ist sie gemeinsam mit ihrem Ehemann als Event- und Hochzeitsfotografin (www.vonheugel.de) tätig. Zudem unterstützt sie Unternehmen im Bereich Social Media und gibt Workshops zu den Themen Pinterest und Bloggen.

3 Kommentare

  1. 29. Januar 2018 / 5:13

    Ein wundervoller Beitrag. Unsere eigene Hochzeit steht in ein paar Monaten an. Deswegen interessiert mich das Thema selbst aktuell brennend 🙂 Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß bei den Vorbereitungen.

  2. Eileen
    17. April 2018 / 20:57

    Habt ihr die Safe the date Karten selbst hergestellt? Oder bestellt? Welches Material?

    • sarahvonh
      Autor
      17. April 2018 / 21:04

      Liebe Eileen,
      die Karten haben wir selber designed und auf 400g Papier in gebrochenem Weiß drucken lassen. In Kürze folgt hier auf dem Blog noch einmal ein extra Beitrag zum Thema Hochzeitspapeterie. Dort wird es dann noch mehr Infos und auch Bilder unserer Einladungs- und Menükarten geben.
      Liebe Grüße!

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