5 PFLEGETIPPS FÜR KLEIDUNG + ANKLEIDEZIMMER UPDATE

Mein Schritt dahin weniger Kleidungsstücke zu besitzen und auch weniger neue Bekleidung zu konsumieren, bedeutet im Umkehrschluss, dass ich jedes Teil öfter trage, es häufiger wasche und es somit auch einer stärkeren Beanspruchung ausgesetzt ist. Umso wichtiger ist es daher, die Kleidung richtig zu pflegen und zu reinigen oder auch mit ein paar kleinen Tricks wieder aufzubereiten. Bevor ich meine 5 Pflegetipps für Kleidung und Accessoires mit euch teile, möchte ich aber noch ein kleines Update zum Fortschritt des Minimalismus in meinem Ankleidezimmer geben, welches ich euch vor einigen Wochen versprochen habe und welches von euch ebenfalls immer wieder angefragt wurde.

Im Vergleich zu meinem ersten Post über mein Ankleidezimmer und auch zum zweiten Post, der bereits im Kontext einer minimalistischeren Kleidungsweise entstanden ist, hat sich wieder einiges verändert. Weitere Regalbretter, auf denen sich Schuhe befanden, sind einer kurzen Kleiderstange gewichen, auf der ich meine langen Mäntel und Strickjacken nun aufbewahre. Für meine Hosen ist jetzt durch eine Aussortieraktion wieder Platz in der Kommode und ich habe stattdessen wieder mehr der T-Shirts und Blusen aufgehängt, die sich vorher in den Schubladen befanden, weil sie so einfach weniger knittern. Die übrigen Regalbretter beherbergen nun nur noch zwei statt drei Paaren Schuhe. Meinen einzelnen Kleiderständer nutze ich nach wie vor um dort Kleidungsstücke aufzuhängen, die ich mal wieder auf dem Blog zeigen möchte. Die Kisten ganz oben habe ich durch eine geschlossene Variante ausgewechselt, in der sich noch immer einige Teile für den Flohmarkt beziehungsweise eBay Kleinanzeigen befinden. Schaut gerne mal HIER vorbei, vielleicht findet ihr noch das ein oder andere Kleidungsstück, was euch gefällt. Insgesamt kann ich sagen, dass ich in den letzten vier Monaten meinen Bestand an Kleidung etwa noch mal um ein Viertel bis ein Drittel verringern konnte und ich definitiv weiter am Ball bleiben werde.

Nun aber endlich zu meinen Tipps, mit denen ihr die Lebenszeit eurer Kleidung verlängern und sie wieder ein wenig aufhübschen könnt.

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1. Schon beim Kauf auf das Material achten

Mittlerweile achte ich schon vor dem Kauf eines Kleidungsstück auf das Material und vor allem auf die Pflegeeigenschaften, die mit diesem verbunden sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass natürliche Materialien mit, wenn überhaupt, nur einem geringen Anteil an Kunstfasern für mich am besten „funktionieren“ und auch besonders gut zu pflegen sind. Um Kleidungsstücke, die nur in der Reinigung oder mit Handwäsche gereinigt werden dürfen, mache ich eher einen Bogen und auch bei Cashmere greife ich nur in Ausnahmefällen zu, weil es durch das natürliche Pilling schnell unschön aussieht und relativ anspruchsvoll zu Pflegen ist. Für die wenigen Teile aus Cashmere, die ich besitze, nutze daher dieses Kaschmir-Shampoo.

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2. Vorsichtiges, dem Material entsprechendes und nicht zu häufiges Waschen

Wie schon im ersten Tipp erwähnt ist die Kenntnis über das Material und dessen Pflegeeigenschaften das A und O. Kleidungsstücke sollten immer mit der richtigen Temperatur und im richtigen Waschgang der Maschine gewaschen werden. Stoffe, die leicht knittern, am besten nicht zu stark geschleudern, da sie sonst im Anschluss auch intensiver gebügelt werden müssen, was den Stoff zusätzlich beansprucht. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Waschmittel. Color- oder Vollwaschmittel, flüssiges Waschmittel oder in Pulverform – jedes Material hat andere Ansprüche, auf die man achten sollte. Bei weißer Wäsche nutze ich zudem gerne einen geeigneten Wäschezusatz wie Vanish Gold Weiß, um die Intensität des Weiß zu erhalten. Generell gilt jedoch, Kleidungsstücke [abgesehen von Socken, Unterwäsche, Sportkleidung ect.] nur zu waschen, wenn es wirklich nötig ist. Manchmal reicht es schon, sie draußen oder im Badezimmer beim Duschen zu lüften. Dies gilt für Leder und Wolle, aber auch für Textilien, die eigentlich leicht zu waschen wären. Weniger Waschen bedeutet weniger Beanspruchung und damit eine längere Lebenszeit.

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Auf der zweiten Seite des Beitrags findet ihr weitere Pflegetipps sowie Bilder meines Ankleidezimmers…

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3. Kleidung bügeln und richtig Lagern

Kleidungsstücke, seinen sie neu oder alt, sehen deutlich gepflegter aus, wenn sie gebügelt sind. Für mich ist es daher selbstverständlich und absolut unverzichtbar T-Shirts und Blusen, aber auch Jeans zu bügeln. Um anschließendes Verknittern zu vermeiden, hänge ich daher vor allem meine Oberteile gerne auf. Jeans und andere Kleidungsstücke, die liegend aufbewahrt werden, kann man am besten entlang der Naht oder der Bügelfalte falten. Beim Stapeln darauf achten, nicht zu viele Kleidungsstücke aufzutürmen, weil sonst auf den unteren zu viel Druck lastet. Wollpullover oder Strickjacken auf keinen Fall nass und nach möglich auch nicht im trockenen Zustand aufhängen, da sie sonst ausleiern. Die wenigen Strickteile, die ich aufhänge, tausche ich immer wieder mit einigen, die liegend lagern und nutze außerdem extra breite und geschwungene Bügel, um ein Ausbeulen der Schulterpartie zu vermeiden.

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4. Farben auffrischen

Nicht nur weiße Kleidung, sondern gerade auch schwarze braucht besondere Pflege. Wenn das Nutzen eines Waschmittels für schwarze Wäsche nicht mehr ausreicht und die Farbe ausgewaschen wirkt, kann man sie nachfärben. Ich benutze dafür gerne die Farbe von Dylon, die man ganz einfach in der Waschmaschine anwenden kann. Dies funktioniert natürlich nicht nur mit Schwarz, sondern auch mit anderen Farben.

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5. Lederschuhe und Taschen regelmäßig pflegen und imprägnieren

Neben dem akribischen Bügeln von Kleidung lege ich auch großen Wert auf die Pflege von Schuhen und Taschen. Damit sie lange schön bleiben, ist eine regelmäßige Lederpflege sehr wichtig. Vor der Pflege von Glattleder am besten vorsichtig mit einem feuchten, weichen Tuch reinigen und gut trocken wischen. Verschmutzungen auf Rauleder können beispielsweise mit einer Bürste für Wild- und Nubukleder entfernt werden. Anschließend eine passende Lederpflege benutzen. Ich schwöre dabei auf die Lederpflege von Collonil Gold. Vor dem ersten Tragen und auch nach intensiver Reinigung ist es außerdem ratsam ein Imprägnierung vorzunehmen. Hierfür benutze ich ebenfalls ein Spray von Collonil, welches sowohl Glatt- als auch Rauleder vor Wasser schützt.

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sarahvonh

Sarah von Heugel ist die Gründerin und Autorin des Modeblogs SARAHVONH. Neben ihrer Selbstständigkeit als Modebloggerin ist sie gemeinsam mit ihrem Ehemann als Event- und Hochzeitsfotografin (www.vonheugel.de) tätig. Zudem unterstützt sie Unternehmen im Bereich Social Media und gibt Workshops zu den Themen Pinterest und Bloggen.

3 Kommentare

  1. 14. August 2016 / 21:52

    Dein Ankleidezimmer sieht traumhaft schön aus! Da bekomm‘ ich doch glatt Lust mein Zimmer umzuändern. Und danke dir für die vielen nützlichen Tipps, die meisten waren mir noch gar nicht bekannt. xx Gina von http://www.ginasptz.com

  2. 16. August 2016 / 16:42

    Mir zeigt es leider deine Bilder nicht an. Liegt das an mir? lg Sonia

    • sarahvonh
      Autor
      17. August 2016 / 20:53

      Das ist ja komisch! Es muss leider an deinem PC/Handy liegen. Ich hoffe, du kannst die Bilder noch sehen.Liebe Grüße!

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