MERCEDES BENZ FASHION WEEK BERLIN – REVIEW, FMA & FAZIT

Bevor ich euch die letzten beiden Outfits aus Berlin zeige, möchte ich in diesem Post meinen Besuch der Mercedes Benz Fashion Week Berlin noch einmal zusammenfassen. Dieser Besuch war bereits der Dritte, jedoch war ich zum ersten Mal im Sommer dort. Außerdem konnte ich dieses mal von Montag bis Freitag nach Berlin reisen und so ganz entspannt die Modewoche genießen. Zuvor war es leider so, dass ich Events, Termine und Schauen inklusive An- und Abreise teilweise in weniger als zweieinhalb Tage quetschen und im vergangenen Januar leider auch ohne meinen Freund auskommen musste. Ganz anders und deswegen auch umso schöner war es nun in den letzten Tagen, von denen ich euch im Folgenden berichten möchte.

Dienstag, 28.06.16

Durch die Anreise am Montag startete unser erster Tag bei der Fashion Week ganz entspannt. Nach einem Frühstück bei „auf die hand“ in Mitte, nur wenige Gehminuten von unserem FeWo Direkt Appartement entfernt, haben wir uns auf den Weg nach Friedrichshain-Kreuzberg zum Rooftop Garden von Vero Moda und Noisy May im Bestseller Showroom gemacht. Wie der Name schon erahnen lässt, fand ein Teil des Events auf der Dachterrasse des Gebäudes statt, von wo aus man einen tollen Ausblick auf die Stadt und den Fernsehturm hatte. Bei leckerem Essen und kühlen Drinks konnte wir die Berliner Sommersonne genießen und im Anschluss schon einmal einen Blick auf die Frühjahr-/Sommerkollektion 2017 der genannten Marken werfen. Ich kann euch schon einmal verraten, dass uns auch im nächsten Jahr unsere geliebten Bomberjacken erhalten bleiben, jedoch mit deutlich mehr Mustern und noch farbenfroher, als in dieser Saison. Kurz bevor wir uns auf den Weg zum nächsten Event gemacht haben, mussten wir noch die aufgebaute Photo Booth für ein paar kitschige Pärchenbilder nutzen. Das Ergebnis dieser Aktion habe ich euch hier auf Instagram auch schon gezeigt. Zufälliger Weise bot nicht nur die Dachterrasse, sondern auch der Innenhof des Gebäudes eine schöne Location dar, sodass wir dort auch noch mein erstes Outfit des Tages fotografieren konnten. Die entstandenen Fotos könnt ihr hier sehen.

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Direkt im Anschluss sind wir zum Bikini Berlin gefahren, um dort dem FashionBloggerCafé THE ORIGINAL einen Besuch abzustatten. Da es dort leider ziemlich voll war, sind wir nicht sehr lange geblieben. Nichtsdestotrotz war die die Location, der LNFA Concept-Store, sehr cool und definitiv besser, als die Location des FashionBloggerCafés im Januar. Mein persönliches Highlight waren übrigens die Neonlampen von Syngs, von denen ich zu gerne eine mit nach Hause genommen hätte.
Nach einem kurzen Outfitwechsel haben wir uns dann auf den Weg zum Erika-Heß-Eisstadion gemacht, wo sich bei dieser Fashion Week das bekannte Zelt befand. Leider konnte mich mein Freund nicht zur Odeur Schau begleiten, weshalb ich von dort auch keine Bilder für euch habe. Dies war jedoch nicht der einzige Nachteil an diesem Event, denn leider begann die Schau mit einer ziemlichen Verspätung und einem um 40 Minuten verzögerten Einlass inklusive starkem Gedränge. Nachdem ich auf meinen neuen Topshop Mules bei gefühlten 40°C im Vorzelt stehend ausgeharrt hatte, wurde mir dann im Gang zum Runway dementsprechend ziemlich schlecht, weil ich ehrlich gesagt kein großer Fan von größeren Menschenmengen bin. Die Schau des schwedischen Labels Odeur entschädigte dann aber für alle Unannehmlichkeiten und war genau nach meinem Farbgeschmack in Schwarz, Weiß und Grau gehalten. Eine ausführliche Review zur „Re-New“-Kollektion von Odeur findet ihr übrigens hier.
Auf dem Weg vom Fashion Week Zelt zurück zum Bikini Berlin haben wir noch mein zweites Outfit des Tages festgehalten. Auf den Bildern, die ich hier gepostet habe, kann man mir die Kreislaufprobleme und auch die schmerzenden Füße zwar noch etwas ansehen, trotzdem ist es aber eines meiner Lieblingsoutfits der Woche geworden.
Das letzte Event das Abends, den Nordic Fashion Hub, habe ich daraufhin in meinen Birkenstocks besucht, welche ich zum Glück vom Vormittag noch im Auto hatte. Beim Nordic Fashion Hub zeigten 15 verschiedene Designern aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden ihre Kollektionen. Meine Favoriten war hier das bekannte dänische Label Selected Femme, welches ich euch schon in meinem Post über 5 Labels für minimalistische Mode vorgestellt habe und Cathrine Hammel aus Oslo, ein Label, welches ich bisher noch nicht kannte.

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Meine bisher gezeigten Fashion Week Outfits

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Mittwoch, 29.06.16

Nach einem wirklich anstrengenden Dienstag haben wir uns Mittwochvormittag frei genommen, um ein wenig auf der Friedrichstraße bummeln zu gehen. Zufälligerweise habe ich dort auch im Cos Sale mein Outfit für die folgenden Events an diesem Tag gefunden, welches wir dann am Abend direkt gegenüber unseres Appartements in Mitte fotografiert haben. Die Bilder davon findet ihr hier.
Dazwischen haben wir uns, dieses mal gemeinsam, die Rebekka Ruétz Schau ebenfalls im Erika-Heß-Eisstadion angesehen. Während ich euch fleißig auf Snapchat [folgt mir dort gerne > sarahvonh] mit Bildern versorgt habe, hat mein Freund das ganze über Facebook Live hier auf meiner Facebook-Seite geteilt. Die Kollektion der österreichischen Designerin war quasi das genaue Gegenteil derer von Odeur und strotze nur so vor Weiblichkeit und teilweise sehr auffälligen Prints. Auch zu dieser Kollektion habe ich euch hier eine umfassendere Review herausgesucht.
Von der Schau in Wedding führte uns der Weg wieder nach Mitte, wo in unmittelbarer Nähe zueinander noch zwei verschiedene Events auf uns warteten. Zuerst waren wir im Edited Store auf der Münzstraße, wo die Herbst-/Winterkollektion 2016/17 präsentiert wurde, auf die ich mich schon jetzt riesig freue. Bei ziemlich leckeren und auch ziemlich starken Gin-Cocktails lud, dank des schönen Wetters, der kleine Garten hinter dem Shop zum verweilen ein. Wahrscheinlich den Drinks geschuldet, haben wir leider vergessen Fotos zu machen. Stattdessen haben wir aber einige Impressionen des hübschen Shops und der tollen Deko gefilmt, die ihr im Fashion Week FOLLOW ME AROUND sehen könnt. Danach ging es, sozusagen auf einen Absacker, noch ein paar Meter weiter zum Hallhuber Fashion Cocktail, wo wir jedoch aufgrund unserer Müdigkeit nicht mehr lange geblieben sind. Das besondere Interieur mit halb abgerissenen Backsteinmauern hat mich jedoch nachhaltig beeindruckt und ist definitiv das Schönste, was ich bisher in einem Hallhuber-Store gesehen habe.

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Meine Fashion Week Favoriten

 
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Donnerstag, 30.06.16

Ursprünglich wollten wir den Donnerstag zum Besuchen der Messen nutzen, die an die Fashion Week angegliedert sind, bevor wir zur Vanesa Krongold Schau im me Collectors Room in Mitte eingeladen waren. Da uns das Wetter statt dem gemeldeten Regen mit Sonnenschein überraschte, haben wir uns kurzerhand umentschieden und die Zeit genutzt, um einige Outfits zu shooten, von denen ich euch weiter unten schon mal eine kleine Sneak Peak gebe. Nachdem wir die Looks fotografiert hatten, haben wir noch ein wenig den Kiez erkundet wodurch Prenzlauer Berg als mein Lieblingsbezirk nun offiziell von Mitte abgelöst wurde.
Nicht nur die umliegende Gegend, in der wir mein Outfit für die Vanesa Krongold Schau in echter Street Style Manier mitten auf der Straße fotografiert haben, sondern auch die Event-Location waren wirklich sehenswert. Allein der Kronleuchter in der Eingangshalle war einfach traumhaft und stieß auf Snapchat bei euch auf große Begeisterung. Am Laufsteg hatten wir dann die Ehre zum ersten Mal in der Frontrow zu sitzen, wodurch wir wirklich schöne Bilder der Kollektion der argentinischen Designerin machen konnten. Mehr Impressionen der Schau findet ihr ebenfalls auf meiner hier auf meiner Facebook-Seite.

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Mein Fazit

Es war schön, aber anstrengend. Obwohl ich nicht alle Einladungen angenommen habe und vorher dachte, dass unser Programm relativ gut machbar wäre, sind die Tage doch so an uns vorbeigeflogen. Anstatt bis spät am Abend noch auf Events zu bleiben, sind wir früher zurück in unser Appartement gefahren, um an Blogposts, Fotos und Videos zu arbeiten. Mir war es sehr wichtig euch zeitnah mit dem gesammelten Content zu versorgen, was natürlich auch mit einigem Zeitaufwand verbunden ist. Die Tage haben wir also meist bis in die Nacht am MacBook verbracht und dafür den folgenden Tag etwas später gestartet. Besonders schön waren die kleinen Auszeiten, die wir uns vom Rummel während der Fashion Week genommen haben, denn fünf Tage in Berlin zu sein und dies nicht auch privat zu nutzen, wäre mir einfach zu schade gewesen.
Für einige der Events und Schauen galt mal wieder der Sinnspruch „Mehr Schein, als Sein“. Dass auf der Fashion Week nicht alles Gold ist, was glänzt, kann man jede Saison aufs neue auf zahlreichen Blogs lesen. Ich möchte in dieses Kritisieren und Meckern ungerne einstimmen, denn ich habe mir von Anfang an keine träumerischen Vorstellungen von der Fashion Week gemacht. Manchmal sind Events und Schauen weniger glamourös, als man meint, manchmal wird man schlechter behandelt, als es sich gehört und manchmal trifft man Leute, die arroganter sind, als sie sein sollten. Mir macht das allerdings nichts aus, denn trotzdem überwiegen für mich die positiven Seiten der Modewoche, ich denke grundsätzlich positiv, bin alt genug und habe auch genug Selbstbewusstsein, um mich von Negativem nicht runterziehen zu lassen. Für mich war diese Fashion Week die Schönste, die ich bisher besucht habe, was an der Begleitung meines Freundes und aber auch am tollen Wetter lag. Im Gegensatz zum Januar, ist die Fashion Week im Sommer um einiges angenehmer, weswegen ich am liebsten nur noch im Sommer teilnehmen möchte und eventuell in 6 Monaten mal wieder aussetzen werde. Aber nur eventuell.

Wie gefallen euch die Impressionen der Events und meine Outfits? Ward ihr auch schon einmal auf der Fashion Week und wenn ja, wie hat es euch gefallen? Was habt ihr dort als positiv und was als negativ empfunden?

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sarahvonh

Sarah von Heugel ist die Gründerin und Autorin des Modeblogs SARAHVONH. Neben ihrer Selbstständigkeit als Modebloggerin ist sie gemeinsam mit ihrem Ehemann als Event- und Hochzeitsfotografin (www.vonheugel.de) tätig. Zudem unterstützt sie Unternehmen im Bereich Social Media und gibt Workshops zu den Themen Pinterest und Bloggen.

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