5 TIPPS FÜR MINIMALISMUS IM KLEIDERSCHRANK

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Minimalismus im Kleiderschrank und das Leben als Modebloggerin passen nicht zusammen oder? Diese Frage möchte ich beantworten, bevor ich euch meine Tipps gebe. Vorab sollte man bedenken, dass Minimalismus nicht an eine bestimmte Zahl gebunden ist. Es gibt keine Regeln, wie viel man besitzen darf oder eher wie wenig. Für mich bedeutet Minimalismus bewusster zu konsumieren, insgesamt weniger zu besitzen und vor allem zufriedener mit dem zu sein, was ich habe. Ich bewundere Frauen, die deutlich weniger Kleidungsstücke besitzen, als ich momentan und damit trotzdem immer toll aussehen. Je mehr ich mich mit dem Thema Minimalismus beschäftige, desto mehr bin ich der Überzeugung, dass diese Frauen gerade wegen der wenigen Teile so glücklich sind. Statt einem Kleiderschrank voll “nichts zum Anziehen”, haben sie einen Kleiderschrank mit lauter Lieblingsteilen. Das tägliche Zusammenstellen des Outfits geht bei ihnen viel schneller und ist mit deutlich weniger Frust verbunden. Genau an diesen Punkt möchte ich auch gelangen. Ich möchte weniger Kleidungsstücke besitzen, die dafür aber zu vielen anderen Teilen passen und mir vor allem zu 100% gefallen. Seitdem ich beispielsweise die perfekte destroyed Jeans gefunden habe, schaue ich nicht mehr nach anderen. Ebenso geht es mir mit meinem Wintermantel, meinen Chelsea Boots, meiner weißen Bluse… Mein Ziel ist es, nach und nach die Menge an Teilen zu reduzieren oder Kleidungsstücke durch mein eines Traumteil zu ersetzen. Statt sechs schwarzen Jeans, braucht man so nur noch eine oder zwei. Hierfür versuche ich auch auf Qualität zu setzen, damit ich länger etwas von den Kleidungsstücken habe. Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich auch die Farbauswahl. Ich konzentriere ich mich auf Farben, die ich immer gerne trage und die sich gut kombinieren lassen. So kommt man auch mit einer reduzierten Anzahl an Teilen zurecht.

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Auf diesem Vorher-Nachher-Bild kann man sehen, dass sich mein Ankleidezimmer seit Oktober letzten Jahres bereits verändert hat. Die Anzahl meiner Mäntel und Jacken auf der vorderen Stange hat sich fast halbiert. Auf der hinteren Stange hingen vorher nur Oberteile, jetzt haben dort auch meine Hosen Platz. Der riesige Stapel mit Schals existiert nun nicht mehr, auch die Anzahl der Pullover hat sich verringert. Zwei der Regalbretter für Schuhe habe ich bereits abgebaut und auch die Schubladen platzen nicht mehr aus allen Nähten, wie es vorher leider der Fall war. Ehrlich gesagt befand sich auf dem ersten Bild ein Teil meiner Kleidung sogar trotz des vielen Platzes in Kisten auf dem Dachboden. Jetzt hingegen ist für meine gesamte Kleidung Platzt und in den Kästen auf dem Schrank befinden sich nur noch Klamotten für den Flohmarkt. Den zusätzliche Kleiderständer, den ich im Oktober noch dringend als Stauraum brauchte, benutze ich jetzt nur noch um mir dort Outfits für den Blog zusammenzustellen.

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1. Den Kleiderschrank ausmisten

Ein wichtiger Schritt zum Minimalismus im Kleiderschrank ist das Ausmisten des selbigen. Sich von Dingen zu befreien ist ein tolles Gefühl und es spornt an, sein Ziel zu verfolgen. Das Ausmisten führt einem vor allem auch vor Augen, wie viel man eigentlich bereits besitzt und wie viel weniger man im Grunde genommen nur braucht. In der Masse der Kleidungsstücke gehen viele Teile unter und man verliert den Überblick. Eine übersichtliche Garderobe hingegen macht die Suche nach dem täglichen viel Outfit einfacher.

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2. Newsletter entabonnieren

Minimalismus im Kleiderschrank geht Hand in Hand mit der Reduzierung des eigenen Konsums. Die unzähligen Newsletter, die jeden Tag von den verschiedensten Onlineshops ins Postfach flattern, zu entabonnieren hilft dabei, nicht mehr so schnell in Versuchung zu geraten. Wie oft kauft man etwas, nur weil es sich vermeintlich um ein unschlagbares Angebot handelt, obwohl man woher noch nicht einmal wusste, dass man das Teil überhaupt braucht. Impulskäufe, die man später bereut, tätigt man oft wegen zeitlich begrenzter Angebot oder wegen des Sommer Sales, des Winter Sales, des Midseason Sales…

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3. Online Shoppen und zuhause in Ruhe anprobieren

Auf der anderen Seite bedeutet Minimalismus nicht unbedingt komplett auf Konsum zu verzichten, es geht auch darum, bewusster zu kaufen. Wenn ich an meine überflüssigen Käufe bzw. Fehlkäufe denke, dann sind sie mir fast immer im Laden passiert, nur selten beim Online-Shopping. Sachen nach Hause zu bestellen hat den Vorteil, dass man in Ruhe entscheiden kann. Man kann herumprobieren, wie das Kleidungsstück zum Rest der Garderobe passt oder ob die Schuhe auch nach mehr als einer Minute wirklich noch bequem sind. Gefallen die Sachen nicht, ist der Umtausch meist mit weniger Zeitaufwand verbunden, als wenn man zurück ins Geschäft muss.

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4. Wunschlisten erstellen

Bewusster zu konsumieren bedeutet vor allem besser und länger über einen Kauf nachzudenken. Wie ihr wisst erstelle ich jede Woche eine Mittwochswunschliste, auf der ich Dinge zeige, die mir gefallen und die ich gerne kaufen würde. Ehrlich gesagt ist es jedoch nur selten so, dass ich dies dann auch wirklich tue. Vielmehr kann eine Wunschliste dazu dienen, sich selber zu kontrollieren. Bleibt ein Teil auch nach ein paar Wochen noch auf der Liste, will man es wirklich haben. Hat man es jedoch nach einem Tag wieder vergessen oder ein “besseres” Teil gesehen, wäre es den Kauf nicht wert gewesen.

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5. Sich ein Ziel setzen und auf etwas Großes sparen

Minimalisten sagen, man soll Eindrücke sammeln und keine Gegenstände. Ich nehme mir dieses Motto gerne zu Herzen und es erleichtert es mir, auf größere Ausgaben wie etwa eine Reise zu sparen. Anstatt hier und da “Kleinigkeiten” zu kaufen, die man eigentlich nicht braucht, lohnt es sich auch mal Geld zur Seite zu legen, um dafür lieber schöne Dinge zu unternehmen und ein wenig von der Welt zu sehen.

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sarahvonh

Sarah von Heugel ist die Gründerin und Autorin des Modeblogs SARAHVONH sowie Studentin der Materiellen Kultur: Textil und Germanistik.

10 Kommentare

  1. 4. April 2016 / 18:32

    Das sind wirklich super tolle Tipps und vor allem ein richtig toller Beitrag.Ich finde deinen Blog richtig toll und liebe ihn jetzt schon.Liebe Grüße Lisa <3http://hellobeautifulstyle.blogspot.de/https://www.youtube.com/channel/UCPoU_ebFxQsjhAwy8bjlPiA

  2. 23. April 2016 / 15:12

    Love all of these tips! I can second them all as having contributed to paring down my own closet to just the things j love and that work for my life style. 🙂

  3. 18. Juni 2016 / 15:49

    super Tipps und einen tollen Kleiderschrank mit ganz tollen Pieces hast du!!! xx Deea&Laurahttp://www.lesfactoryfemmes.com/

    • sarahvonh
      Autor
      18. Juni 2016 / 20:48

      Vielen Dank, ihr beiden!Liebe Grüße!

  4. 14. Januar 2017 / 21:28

    Ein super toller Post. Ich miste gerade meinen Kleiderschrank aus, weil ich einfach zu viel habe. Meine Schuhe hab eich schon komplett aussortiert. Mit dem Kleiderschrank mache ich aber morgen weiter. ich habe doch viel zu viel was ich nicht trage :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.blogspot.de

  5. Madeleine
    25. Februar 2017 / 9:37

    Hallo Sarah! Schöner Beitrag und schöner Kleiderschrank! Woher ist denn das Kleiderschranksystem?=) Liebe Grüße,
    Madeleine

    • sarahvonh
      Autor
      25. Februar 2017 / 12:57

      Liebe Madeleine,das ist das Stolmen System von Ikea. Leider ist es mittlerweile nicht mehr erhältlich.Liebe Grüße zurück!

  6. Sabine
    1. Oktober 2018 / 18:35

    Meine Motivation mal richtig auszumisten ist dank dieses Beitrages so hoch wie noch nie. Hab es mir zum Ziel gemacht, auch so einen toll aufgeräumten Schrank zu haben. Hut ab!

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